Schwindelinfo

Hinweis

Die vorliegenden  Informationen ersetzen in keinem Falle eine Diagnose, welche durch Ihren Arzt oder Heilpraktiker gestellt werden muss, um eine angemessene Behandlung einzuleiten.

 

Es gibt zahlreiche Ursachen für verschiedenste Schwindelphänomene. Viele davon lassen sich gut behandeln.
In manchen Fällen kommt es auch zu Überlagerungen von zwei oder mehr Schwindelauslösern.

 

Lagerungsschwindel

Hierbei handelt es sich um an sich harmlose jedoch überaus heftige Schwindelanfälle, welche häufig zusammen mit vegetativen Symptomen wie Übelkeit und Herzrasen auftreten. Die Ursache liegt in Veränderungen am Gleichgewichtsorgan begründet, welche sich durch spezielle Übungen in der Regel gut behandeln lassen. Diese Schwindelform kommt sehr häufig vor und betrifft meist Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Für Gewöhnlich verschwinden die Symptome von selbst innerhalb von 6 Wochen gelegentlich bleiben die Beschwerden ohne Behandlung weiter bestehen.

Der hohe Leidensdruck sowie die Sturzgefahr während der Schwindelattacken rechtfertigen ein frühes therapeutisches Eingreifen.
In unserer Praxis sind Fälle dokumentiert, bei denen Patienten nach jahrzehntelanger Beschwerdepersistenz innerhalb drei Behandlungen völlig symptomfrei wurden.

Weitere Ursachen für Schwindel

Hier sehen Sie eine Auflistung weiterer Krankheitsbilder, welche mit dem Symptom Schwindel einhergehen. Sie stellt keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit.

-Herz-Kreislauf-Erkrankungen

 -Vergiftungen

 -als Nebenwirkung von Medikamenten

 -Infektionskrankheiten

 -Entzündungen am Gleichgewichtsorgan

 -Störungen an den Augen, deren Muskeln oder Nerven

  -Neurologische Erkrankungen

         -Degeneration

         -Autoimmunerkrankungen

         -gut- und bösartige Tumorerkrankungen

Zervikogener Schwindel

Diese in Fachkreisen umstrittene Diagnose hat im Craftakonzept eine durchaus plausible und nachvollziehbare Erklärung gefunden.

Die Nackenmuskulatur verfügt über deutlich mehr Muskelspindeln ("Stellungsmelder") als die restlichen Muskeln des Körpers. Diese arbeiten eng mit den Augen und dem Gleichgewichtsorgan im Ohr zusammen. Störungen in diesem Bereich können zu Schwindel, Kopfschmerzen, Unwohlsein und anderen Symptomen führen. Die Prognose ist bei Durchführung einer Kraniozervikalen Behandlung gut.

Therapie

Längst nicht alle Ursachen von Schwindelanfällen können vom Physiotherapeuten behandelt werden. Eine gute Prognose für die Behandlung von Schwindel durch den Physiotherapeuten haben bei entsprechender Qualifikation folgende Formen:

  • Lagerungsschwindel
  • Zervikogener  Schwindel
  • bestimmte Formen cranioneuralen (funktionenlle Störungen an Hirnnerven) Schwindels

Lagerungsschwindel wird mit Lagerungsmanövern behandelt.

Zervikogener Schwindel wird mit mobilisierenden und stabilisierenden Techniken an der oberen Halswirbelsäule sowie mit gezielten Eigenübungen therapiert. 

Liegen dem Schwindel Störungen der Augenmotorik oder eine Funktionsstörung der Gleichgewichtnerves zugrunde besteht oftmals auch eine gute Prognose.