Stoßwellentherapie

 

Die Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie bei orthopädischen Krankheitsbildern hat sich aus der Anwendung in der Urologie entwickelt, bei der Nierensteine zertrümmert werden. Die Energiedichten in der orthopädischen Anwendung sind jedoch viel geringer. Die Wirkung  der Stoßwellen ist vielfältig. Es kommt zu einer Ausschüttung verschiedener Botenstoffe, welche einen positiven Einfluss auf Heilungsprozesse haben. 

In meiner Praxis wird vor der Stoßwellentherapie eine Befundaufnahme durchgeführt. Ergänzend erhalten Sie  ein Eigenübungsprogramm. 

Die reine Stoßwellenbehandlung nimmt ca. 15 Minuten in Anspruch. Es werden drei bis fünf Behandlungen durchgeführt. 

Die Kosten für die Stoßwellenbehandlung orthopädischer Krankheitsbilder übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nicht. Bei den privaten Krankenkassen kommt es auf den Einzelfall an.

Die Vorteile der Stoßwellentherapie liegen auf der Hand. Die Methode ist nebenwirkungsarm, gut verträglich, kostengünstig und hilft in vielen Fällen, eine Operation zu vermeiden.

Gegenanzeigen

Eine Behandlung mit diesem Verfahren verbietet sich:

  • bei Blutgerinnungsstörungen
  • bei bösartigen Tumorerkrankungen
  • bei akuten Entzündungen im Behandlungsgebiet
  • in der Schwangerschaft
  • im Bereich großer Gefäße
  • im Bereich von Wachstumsfugen
  • nach Kortisonspritzen im zu behandelnden Gebiet
  • im Bereich von Herzschrittmachern

 

Nebenwirkungen

Als Nebenwirkungen können Schwellungen, Hautrötungen sowie kleine, oberflächliche Einblutungen auftreten. Selten wird von einer Verstärkung der Beschwerden berichtet.

Die beschriebenen Nebenwirkungen treten nur vereinzelt auf und verschwinden in der Regel nach wenigen Tagen selbstständig.

Einsatzgebiete

Die Stoßwellentherapie hat sich bewährt bei:

  • Humeroradiale Epicondylopathie (Tennisellenbogen, Golferellenbogen )
  • Fußschmerzen mit und ohne Fersensporn
  • Achillodynie (chronisch-entzündliche Erkrankung an der Achillessehne)
  • Tendinitis calcarea ("Kalkschulter") und andere schmerzhafte Bewegungseinschränkungen an der Schulter
  • Trochantertendinose
  • Patellaspitzensyndrom (Erkrankung an der Kniescheibe)
  • Tibiakantensyndrom (Belastungsschmerz am Schienbein
  • Karpaltunnelsyndrom (Nervenerkankung der Hand)
  • Morbus Dupuytren (Sehnenerkrankung der Hand)
  • Triggerpunkten in der Muskulatur